Rückblick: Wie wurden Browserspiele entwickelt?t

Browserspiele sind Games, die im Internet-Browser gespielt werden können, ohne dass eine Installation von Software nötig ist. Ab dem Jahr 2010 wurden Browserspiele immer kommerzieller und die Nutzer konnten sich hieraus Vorteile erkaufen.

Browserspiele eignen sich, um die pause zu überbrücken oder in langweiligen Momenten, eine passende Abwechslung zu finden. Natürlich ist ein Browserspiel grafisch nicht so gewaltig, wie ein modernes Computerspiel, dessen Volumen mehrere Gigabyte umfasst.

Die ersten Spiele für den Browser wurden damals über PHP als „Klick-Spiele“ entwickelt. Es dauerte eine Zeit, bis komplexere Aufgaben hierdurch gelöst werden konnten.

So entwickelten sich Browserspiele

Die ersten Spiele traten Ende der 1990er-Jahre in Erscheinung. Damals waren die Spiele alles andere als ausgereift und große Entwicklerstudios haben diesen Bereich noch gar nicht erschlossen. Dominiert wurden das Angebot von Hobby-Entwicklern, die neue Scripts ausprobieren wollten.

Als der Erfolg einsetzte, gab es folglich immer mehr Spiele und vor allem im selben Schema. Besonders gefragt waren Mafia-Clan-Spiele, Dorfsimulationen oder Weltraumspiele. Dabei basierten die Spiele auf PHP und MySQL.

Erst Anfang der 2000er-Jahre entwickelte sich hieraus auch die ersten Grafik-Anwendungen. Zuvor bestanden die Spiele aus Tabelle und Texte, wobei lediglich die Fantasie angeregt wurde. Es ist kaum verwunderlich, dass die breite Masse es also vermied, hierin die Zeit zu investieren.

Kommerziell wurden diese Spiele auch nicht genutzt. Die ersten Entwickler haben sich für kleine monatlichen Zahlungen entschlossen, wodurch aber keiner einen finanziellen Durchbruch erlangen konnte. Die meisten Spiele waren gänzlich kostenlos.

Das Internet entwickelte sich weiter

Die Browserspiele waren irgendwann am Ende der technischen Möglichkeiten. Das Internet war langsam und die Browser waren für grafische Meisterwerke nun mal nicht erdacht. Das Hosting war ebenfalls sehr teuer, wobei jeder Nutzer dem Entwickler auch entsprechende Kosten beschert hat.

Mitte des nächsten Jahrzehnts wurde aber alles besser. Die Browser entwickelten sich weiter und das Internet wurde kostengünstiger und vor allem schneller. Browserspiele machten sich dieser Entwicklung zunutze und ermöglichten ein ganz neues Level.

Die ersten Smartphones

Als das iPhone im Jahr 2007 auf den Markt kam, gab es kaum eine Möglichkeit, hiermit zu spielen. Findige Entwickler hatten ihre Browserspiele versucht hierauf anzupassen, aber vor allem Unterwegs waren die Spiele aufgrund der langsamen 2G-Internetverbindung kaum intuitiv.

Mit einer schnelleren Mobile-Internetverbindung gab es aber auch hier wieder neue Möglichkeiten. Die ersten Online-Rollenspiele wurden entwickelt. Erstmals war es möglich, mit Spielern aus der ganzen Welt auf einem Smartphone zu spielen.

Die ersten Spiele-Apps entwickelten sich zu Kassenschlagern und ermöglichten dadurch weitere neue und revolutionäre Spiele. Spätestens 2010 war die HD-Grafik bei Handys Standard und die In-App-Monetarisierung war erfolgreicher denn je.

Das Freemium-Modell hält sich aber noch heute. Das Spiel ist kostenlos, aber wer mehr in der Spielwelt möchte, muss dafür zahlen.

Online Casinos

Dasselbe galt schließlich auch für Online Casinos. Die erste Software entwickelte sich ebenfalls Ende der 90er-Jahre. Parallel zu den Browserspielen entwickelten sich aber auch die ersten Versionen für Browser. Es kam zu einem Erfolg in der jungen Branche.

Heutzutage bilden Online Casinos die Fahnenstange. Es sind sämtliche Spiele möglich, selbst Live-Games mit zugeschalteter Webcam sind möglich. Übersichtsseiten zeigen (https://www.onlinecasino.at/spielautomaten/), wohin es gehen. Atmosphärische Casinos mit Musik und Kommunikationsmöglichkeiten.

An Spielen ist die Auswahl unübertroffen. Es gibt sowohl Slot-Maschinen im Design bekannter Serien und Filmen, Poker, Blackjack oder Roulette. Neue Innovationen sind allerdings bereits auf dem Weg. Mittels VR (Virtuelle Realität) ist es sogar möglich, durch eine Brille in ein ganz neues Erlebnis einzutauchen.

Für die Zukunft ist sogar geplant, dass der Spieler sich frei im VR-Casino bewegen kann und sogar andere Spieler — auf den Wunsch — sieht. So wäre eine neue Art der Kommunikation geschaffen.